Zitronenlimonade selber machen geht mit wenigen Zutaten: frischer Zitronensaft, Wasser, etwas Zucker und Minze. Du bestimmst selbst, wie süß und wie zitronig dein Getränk werden soll. Das ist besonders praktisch, wenn dir fertige Limonade häufig zu süß ist.
Für dieses Rezept löst du den Zucker zunächst in etwas warmem Wasser auf. Anschließend kommen Zitronensaft und kaltes Wasser dazu. Die Minze ergänzt einen frischen Geschmack, ohne die Zitrone zu überdecken.
Du brauchst weder einen Mixer noch besondere Barutensilien. Eine Zitronenpresse, ein kleiner Topf und eine ausreichend große Karaffe reichen aus.
Inhaltsverzeichnis
Warum sich Zitronenlimonade selber machen lohnt
Ein selbst gemachtes Getränk lässt sich gut an deinen Geschmack anpassen. Du kannst zunächst zurückhaltend süßen, die Limonade probieren und anschließend nachjustieren.
Auch beim Wasser hast du die Wahl: Mit stillem Wasser wird die Limonade ruhig und weich im Mundgefühl. Mineralwasser mit Kohlensäure bringt mehr Spritzigkeit ins Glas.
Das Rezept ist für ungefähr einen Liter ausgelegt. Damit kannst du vier kleinere Gläser füllen oder die Limonade auf mehrere Portionen verteilen.
Das erwartet dich:
- Eine kurze Zutatenliste.
- Eine Zubereitung ohne Mixer.
- Frisch gepresster Zitronensaft.
- Eine Süße, die du selbst anpassen kannst.
- Eine alkoholfreie Getränkeidee für Alltag und Gäste.
Die Minze kannst du nach deinem Geschmack dosieren. Beginne lieber mit wenigen Zweigen und probiere, bevor du mehr hinzufügst.

Zitronenlimonade selber machen
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Gib 100 Milliliter Wasser und den Zucker in einen kleinen Topf. Erwärme die Mischung bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre, bis sich die Zuckerkristalle vollständig aufgelöst haben.
- Die Flüssigkeit muss dafür nicht lange kochen. Nimm den Topf vom Herd, sobald der Sirup klar ist.
- Lass ihn etwa 15–25 Minuten abkühlen. Wie lange das dauert, hängt unter anderem vom Topf und der Raumtemperatur ab. Stelle den Topf bei Bedarf in ein kaltes Wasserbad, ohne dass Wasser hineingelangt.
- Halbiere die Zitronen und presse sie aus. Miss 150 Milliliter Saft ab.
- Entferne die Kerne. Wenn du wenig Fruchtfleisch in der Limonade möchtest, gieße den Saft zusätzlich durch ein feines Sieb.
- Orientiere dich an der Saftmenge und nicht ausschließlich an der Anzahl der Zitronen. Kleine oder weniger saftige Früchte können mehr Exemplare erforderlich machen.
- Wasche die Minze und schüttle sie vorsichtig trocken. Entferne welke oder beschädigte Blätter.
- Drücke die Zweige mit einem Löffel leicht an. Sie sollen etwas Aroma abgeben, aber nicht vollständig zerdrückt werden.
- Gib die Minze anschließend in die Karaffe. Wenn du besonders zurückhaltenden Minzgeschmack möchtest, beginne mit zwei kleinen Zweigen.
- Gib den Zitronensaft und zunächst ungefähr drei Viertel des abgekühlten Sirups zur Minze.
- Fülle mit 750 Millilitern kaltem Wasser auf. Bei Mineralwasser mit Kohlensäure gießt du langsam und rührst anschließend nur kurz um.
- Den restlichen Sirup hältst du zum Abschmecken bereit. So kannst du die Süße anpassen, ohne direkt die gesamte Menge zu verwenden.
- Probiere die Limonade. Ist sie dir zu sauer, ergänze etwas vom übrigen Sirup. Ist sie zu kräftig, gib einen kleinen Schluck zusätzliches Wasser dazu.
- Lass die Minze nach Wunsch einige Minuten ziehen und probiere erneut. Sobald dir der Geschmack gefällt, kannst du die Zweige herausnehmen oder die Limonade direkt auf Gläser verteilen.
- Serviere sie mit Eiswürfeln und optional einigen dünnen Zitronenscheiben.

Tipps für ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure
Schmecke die Limonade kalt ab
Verwende beim Mischen bereits gut gekühltes Wasser. So probierst du das Getränk ungefähr bei der Temperatur, bei der du es später trinken möchtest.
Wenn du erst nach dem Abschmecken größere Mengen Eis hinzugibst, verändert das Schmelzwasser die Mischung zusätzlich.
Ergänze Süße in kleinen Schritten
Gib den zurückbehaltenen Sirup teelöffelweise dazu und rühre nach jeder Zugabe kurz um. So findest du leichter den Punkt, an dem dir die Mischung schmeckt.
Einmal hinzugefügter Zucker lässt sich nicht wieder herausnehmen. Eine zu süße Limonade kannst du allerdings mit etwas Wasser und gegebenenfalls zusätzlichem Zitronensaft ausgleichen.
Plane Eiswürfel mit ein
Eis hält dein Getränk kühl, verdünnt es aber beim Schmelzen. Wenn du die Limonade langsam trinken möchtest, gib die Eiswürfel erst kurz vor dem Servieren in die einzelnen Gläser.
Dadurch bleibt die Mischung in der Karaffe länger so, wie du sie abgeschmeckt hast.
Gib Kohlensäure zuletzt dazu
Wenn du die Grundlage vorbereitest, mische zunächst nur Zitronensaft und Sirup. Das sprudelnde Wasser kommt erst kurz vor dem Servieren dazu.
Rühre anschließend behutsam. Langes, kräftiges Rühren lässt die Kohlensäure schneller entweichen.
So kannst du die Limonade abwandeln
Ohne Minze: Lass die Minze einfach weg. Du erhältst eine klassische Zitronenlimonade, bei der die Zitrone im Mittelpunkt steht.
Mit Limette: Ersetze einen Teil des Zitronensafts durch frisch gepressten Limettensaft. Behalte zunächst die gesamte Saftmenge von 150 Millilitern bei und schmecke danach ab.
Mit Gurke: Gib einige dünne, gewaschene Gurkenscheiben in die Gläser. Sie ergänzen einen milden Geschmack und passen zur Minze.
Mit weniger Zucker: Verwende zunächst weniger Sirup. Falls die Limonade dann zu sauer wirkt, ergänze zusätzlich etwas Wasser.
Probiere beim ersten Versuch am besten die Grundversion. Danach kannst du leichter beurteilen, welche Veränderung dir gefällt.

Häufige Fragen zur Zubereitung
Muss ich den Zucker vorher auflösen?
Für dieses Rezept ja. Der kleine zusätzliche Schritt verhindert, dass ungelöste Zuckerkristalle am Boden der Karaffe liegen.
Der abgekühlte Sirup lässt sich außerdem gut dosieren, wenn du die fertige Limonade abschmeckst.
Kann ich stilles Wasser verwenden?
Ja. Das Rezept funktioniert mit stillem Wasser genauso wie mit Mineralwasser mit Kohlensäure.
Wenn du eine spritzige Limonade möchtest, verwende gut gekühltes Mineralwasser und gib es möglichst kurz vor dem Servieren dazu.
Kann ich die Limonade vorbereiten?
Du kannst Sirup und Zitronensaft vorab zubereiten und die Grundlage abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen. Bereite sie für dieses Rezept am besten am selben Tag vor.
Minze, Mineralwasser und Eis kommen kurz vor dem Servieren hinzu. So kannst du Aroma und Kohlensäure besser steuern.
Warum schmeckt meine Limonade bitter?
Stark ausgepresste Zitronenschalen oder lange mitgezogene Zitronenscheiben können Bitterstoffe abgeben. Presse die Zitronen vorsichtig aus und füge Scheiben erst beim Servieren hinzu. Etwas Wasser und Sirup können den bitteren Geschmack abmildern.
Ein frisches Getränk für deinen nächsten Genussmoment
Zitronenlimonade selber machen braucht nur wenige Zutaten und einen überschaubaren Ablauf. Mit frisch gepresstem Zitronensaft, etwas Sirup und kaltem Wasser entsteht ein Getränk, dessen Süße und Säure du selbst bestimmen kannst.
Die Minze bringt eine frische Note ins Glas. Ob du stilles Wasser oder Mineralwasser mit Kohlensäure verwendest, entscheidest du nach deinem Geschmack. Gib Eiswürfel und Zitronenscheiben erst kurz vor dem Servieren dazu und genieße deine Limonade gut gekühlt.
Vielleicht begleitet sie dein nächstes Mittagessen, einen gemütlichen Nachmittag auf dem Balkon oder einen Besuch von Freunden. Speichere dir das Rezept, damit du es beim nächsten Mal schnell wiederfindest.
