Diese Paprika-Reis-Pfanne bringt rote und gelbe Paprika, grüne Erbsen und mild gewürzten Reis zusammen. Alles gart nacheinander in einer tiefen Pfanne. Tomatenmark und etwas Paprikapulver geben dem Gericht eine würzige Grundlage, ohne dass du eine zusätzliche Sauce zubereiten musst.
Du brauchst wenige Zutaten und etwa 35–40 Minuten Zeit. Während der Reis langsam die Brühe aufnimmt, wird das Gemüse weich und verbindet sich mit den Gewürzen.
Das Rezept passt zu einem unkomplizierten Mittagessen oder einem warmen Abendessen. Die Grundversion ist vegan und lässt sich beim Abschmecken ganz einfach an deine Vorlieben anpassen.
Inhaltsverzeichnis
Warum diese Paprika-Reis-Pfanne gut in den Alltag passt
Manchmal ist ein Gericht besonders angenehm, wenn du nur ein Kochgefäß im Blick behalten musst. Hier bereitest du zuerst das Gemüse vor und gibst anschließend Reis und Brühe dazu.
Die Erbsen kommen gegen Ende der Garzeit in die Pfanne. So musst du sie nicht separat kochen. Du kannst tiefgekühlte Erbsen verwenden und genau die Menge entnehmen, die du brauchst.
Auch die übrigen Zutaten sind überschaubar. Reis, Tomatenmark und Gewürze stehen vielleicht schon in deinem Vorrat. Frisch kommen hauptsächlich Paprika und Zwiebel dazu.
Das erwartet dich:
- Ein veganes Hauptgericht für zwei Personen.
- Eine Zubereitung in einer tiefen Pfanne mit Deckel.
- Reis, der direkt mit dem Gemüse gart.
- Eine milde Würzung mit Tomatenmark und Paprika.
- Praktische Hinweise zum Anpassen der Flüssigkeit.

Paprika-Reis-Pfanne mit Erbsen
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Wasche die Paprikaschoten, halbiere sie und entferne Stielansatz, Kerne und die weißen Innenwände. Schneide das Fruchtfleisch in etwa einen Zentimeter große Würfel.
- Schäle die Zwiebel und würfle sie fein. Wiege den Reis ab und stelle die heiße Gemüsebrühe bereit.
- Die Erbsen bleiben vorerst im Gefrierfach. Du gibst sie später direkt tiefgekühlt dazu.
- Erhitze das Olivenöl in der tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und dünste sie etwa zwei Minuten an.
- Ergänze die Paprikawürfel und gare sie unter gelegentlichem Rühren weitere drei bis vier Minuten.
- Das Gemüse darf etwas weicher werden, soll aber nicht dunkel anbraten. Reduziere die Hitze, falls die Zwiebel zu schnell Farbe bekommt.
- Rühre das Tomatenmark unter das Gemüse und röste es ungefähr 30 Sekunden mit.
- Gib den ungekochten Reis und das Paprikapulver dazu. Vermenge alles kurz, sodass sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Gieße direkt anschließend die 450 ml heiße Gemüsebrühe an. Rühre einmal gründlich über den Pfannenboden, damit sich angesetztes Tomatenmark löst.
- Bringe die Flüssigkeit kurz zum Kochen. Reduziere anschließend die Hitze und lege den Deckel auf.
- Lass den Reis bei niedriger Hitze sanft köcheln. Orientiere dich an der Kochzeit auf seiner Verpackung. Die Flüssigkeit soll leicht simmern, nicht kräftig sprudeln.
- Prüfe nach etwa zehn Minuten kurz, ob noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist. Ist der Pfannenboden bereits trocken, während der Reis noch deutlich fest ist, ergänze zunächst 50 ml heiße Brühe.
- Gib die tiefgekühlten Erbsen für die letzten fünf bis sieben Minuten dazu beziehungsweise so früh, wie es ihre Packungsangabe verlangt.
- Hebe sie vorsichtig unter den Reis, lege den Deckel wieder auf und lass alles weitergaren. Durch die kalten Erbsen kann sich die gesamte Garzeit etwas verlängern.
- Probiere gegen Ende einige Reiskörner. Sie sollen gar sein und keinen harten Kern mehr haben. Die Erbsen müssen ebenfalls vollständig gegart sein.
- Ist der Reis gar, aber noch etwas zu viel Flüssigkeit vorhanden, lass die Pfanne kurz ohne Deckel bei niedriger Hitze weitergaren.
- Ist die Mischung zu trocken, rühre einen kleinen Schluck heiße Brühe ein. Die Paprika-Reis-Pfanne soll saftig sein, ohne in Flüssigkeit zu schwimmen.
- Schmecke mit Pfeffer und bei Bedarf Salz ab. Ergänze nach Wunsch Zitronensaft oder eine kleine Prise Chiliflocken.
- Nimm die Pfanne vom Herd, lockere den Reis vorsichtig auf und verteile das Gericht auf zwei Teller. Etwas gehackte Petersilie passt zum Servieren darüber.

Tipps für eine passende Konsistenz
Verwende die vorgesehene Reissorte
Die Flüssigkeitsmenge ist für weißen Langkornreis gedacht. Vollkornreis, Risottoreis und bereits vorgegarter Expressreis verhalten sich anders.
Achte deshalb beim Einkauf auf die Kochzeit. Wenn du ein anderes Produkt verwendest, musst du Garzeit und Brühe entsprechend anpassen.
Lass den Deckel möglichst geschlossen
Der Deckel hält einen Teil des Wasserdampfs in der Pfanne. Ohne ihn verdunstet mehr Flüssigkeit, bevor der Reis gar ist.
Öffne die Pfanne deshalb nur kurz zum Prüfen und zum Hinzufügen der Erbsen. So bleibt die Zubereitung besser kontrollierbar.
Gib zusätzliche Brühe portionsweise dazu
Wie viel Flüssigkeit verdampft, hängt von der Pfanne, ihrem Deckel und der Hitze ab. Ergänze deshalb nicht vorsorglich die gesamte zusätzliche Brühe.
Prüfe zuerst den Reis. Ist er noch fest und die Pfanne fast trocken, hilft ein kleiner Nachschlag heißer Flüssigkeit.
Rühre behutsam
Du musst den Reis nicht ständig bewegen. Rühre beim Angießen gründlich um und hebe später die Erbsen vorsichtig unter.
Wenn du zwischendurch den Boden prüfst, fahre mit dem Kochlöffel behutsam durch die Mischung. So bleiben Gemüse und Reiskörner möglichst gut erhalten.
So kannst du das Rezept verändern
Mit Mais: Ersetze einen Teil der Erbsen durch abgetropften Mais aus der Dose. Gib ihn gegen Ende dazu und lass ihn mit heiß werden.
Mit Knoblauch: Ergänze eine fein gehackte Knoblauchzehe kurz vor dem Tomatenmark. Lass sie nur kurz mitdünsten.
Mit geräuchertem Paprikapulver: Ersetze zunächst einen kleinen Teil des edelsüßen Paprikapulvers. Der Geschmack fällt deutlich kräftiger aus.
Mit Feta: Brösle zum Servieren etwas Feta darüber. Diese Variante ist nicht mehr vegan. Für eine vegetarische Zubereitung wählst du entsprechend gekennzeichneten Käse.
Mit mehr Frische: Gib gehackte Petersilie und wenig Zitronensaft erst am Ende dazu. Probiere vor jedem weiteren Nachwürzen.

Häufige Fragen zur Zubereitung
Muss ich den Reis vorher kochen?
Nein. Für dieses Rezept kommt der Reis ungekocht in die Pfanne und gart in der Gemüsebrühe. Bereits gekochter Reis benötigt wesentlich weniger zusätzliche Flüssigkeit und passt deshalb nicht unverändert zu diesem Ablauf.
Kann ich ausschließlich rote Paprika verwenden?
Ja. Verwende insgesamt etwa 300 g geputzte Paprika. Gelbe und rote Schoten schmecken mild und passen beide gut zum Rezept. Grüne Paprika bringt eine etwas herbere Note mit.
Kann ich Vollkornreis nehmen?
Grundsätzlich ja, aber nicht mit denselben Zeit- und Flüssigkeitsangaben. Für einen einfachen Austausch kannst du Vollkornreis separat nach Packungsangabe kochen und anschließend mit dem gegarten Gemüse vermengen. Die 450 ml Brühe entfallen bei dieser Variante.
Warum ist mein Reis noch hart?
Möglicherweise benötigt deine Reissorte länger oder es ist zu viel Flüssigkeit verdampft. Gib etwas heiße Brühe dazu und gare den Reis zugedeckt weiter. Prüfe ihn nach einigen Minuten erneut.
Was mache ich, wenn die Pfanne zu flüssig ist?
Ist der Reis bereits gar, nimm den Deckel ab und lass die überschüssige Flüssigkeit bei niedriger Hitze verdampfen. Behalte die Pfanne dabei im Blick, damit der Reis nicht ansetzt.
Funktioniert das Rezept auch in einem Topf?
Ja. Ein breiter Topf mit gut schließendem Deckel eignet sich ebenfalls. Da darin möglicherweise weniger Flüssigkeit verdampft, solltest du zusätzliche Brühe besonders zurückhaltend ergänzen.
Kann ich die Menge verdoppeln?
Ja. Verwende einen ausreichend großen Topf oder eine entsprechend große, tiefe Pfanne. Plane mehr Zeit zum Schneiden und Aufkochen ein. Prüfe die Konsistenz auch bei der größeren Menge gegen Ende der Garzeit.
Ein warmes Essen mit wenigen Zutaten
Diese Paprika-Reis-Pfanne verbindet unkomplizierte Vorratszutaten mit buntem Gemüse. Sobald alles vorbereitet ist, entsteht das Essen Schritt für Schritt in derselben Pfanne.
Mit einer milden Brühe, etwas Geduld beim Garen und deinem persönlichen Abschmecken wird daraus ein saftiges Reisgericht für den Alltag.
